Max in Ghana, Abetenim – Community Architecture

Was hast du in deinem Projekt gemacht?

Unser Projekt war der Bau eines Klassenzimmers für eine Schule in Abetenim, einem kleinen Dorf in Ghana. Dort starteten wir, ausgestattet mit einer Unterkunft und einer grünen Wiese, auf der später unser Gebäude stehen sollte. Die NGO war selbst nicht direkt vor Ort vertreten, was sehr viel Eigeninitiative von uns verlangte, aber uns auch gewisse Freiheiten in der Organisation unseres Projektes gab. Zusammengearbeitet haben wir mit den Dorfbewohnern und einem Team aus vier Architekten aus New York, welche vorab die Planung des Gebäudes übernommen haben. Bis auf die Planung war noch nichts geschehen, sodass wir den Gebäudebau vom ersten Schritt an begleitet haben. Wir durften alles eigenständig organisieren – von Arbeitskräften bis zu Material und Werkzeugen. Im Rahmen des Projektes haben wir viel improvisiert. Klare Strukturen und Verlässlichkeit in der Terminplanung sind in Ghana eher weniger vorhanden. Die Menschen sind sehr spontan, was dazu führte, dass wir uns anpassen und oft umplanen mussten. Nach kurzer Gewöhnung haben wir die Menschen mit ihrer Unbeschwertheit und Spontanität schnell ins Herz geschlossen. So haben wir nicht nur zusammengearbeitet, sondern auch abends oft zusammengesessen. Das tollste am Projekt selbst war, dass wir jeden Tag unsere Fortschritte und somit unseren Impact sehen konnten. Wenn auch langsam, wuchs das Klassenzimmer Tag für Tag.

Was sind deine Eindrücke von Ghana?

Zugegeben war der Kulturschock größer als erwartet. Es gab zwar vieles, auf das man sich vorbereiten konnte, wie z. B. keinen ständigen Zugang zu fließendem Wasser zu haben. Allerdings gab es auch Dinge, die für uns so selbstverständlich sind, dass wir ein Fehlen dieser nicht eingeplant hatten. So gab es beispielsweise Essen nur zu festen Zeiten. Für den kleinen Hunger zwischendurch fehlten im Dorf schlicht die Einkaufsmöglichkeiten. Wir hatten uns schnell organisiert und Märkte in der Nähe ausgemacht, jedoch hat die Einstellung auf die Umstände vor Ort ein paar Tage gebraucht. Generell ist der Alltag der Menschen dort sehr extern bestimmt. Sprich, er beginnt mit Sonnenaufgang und endet mit dem Sonnenuntergang.

Warum empfiehlst du, bei Create an Impact mitzumachen?

Die Möglichkeit zu bekommen, ein anderes Land und dessen Kultur so intensiv kennenzulernen wie bei Create an Impact, ist eine unglaubliche Chance. Durch das gemeinsame Arbeiten und Leben baut man eine viel engere Beziehung zueinander auf als beim Reisen. Darüber hinaus war es eine bereichernde Herausforderung, in einem internationalen Team nicht nur zu arbeiten, sondern auch Freizeit miteinander zu verbringen. Es war toll, sich gemeinsamen zusammenzusetzen, sich auszutauschen und gemeinsam an Problemen zu arbeiten sowie diese zu lösen. Zudem haben wir beim Bau nicht nur geplant und Konzepte entworfen, sondern diese selbst mit der „Schippe in der Hand“ ausgeführt. Hierbei hat man oft seine Pläne überdenken und überarbeiten müssen, was dazu führte, dass wir ständig an kleinen Herausforderungen wachsen konnten.

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